12.10.20

Biblische Geschichten für Kinder

© pixabay.com

Das Evangelium, die Frohe Botschaft Kindern zu erzählen, die noch nie - oder kaum jemals etwas - davon gehört haben, das ist sein Wunsch und seine Motivation. Wie man das Interesse weckt und wo das am Besten gelingt, dazu hat er in den letzten Jahren eine Menge Erfahrungen gesammelt. In der Ferienzeit wird auf Spielplätzen ein kleines Zelt aufgestellt. So werden nicht nur Kinder, sondern auch Mütter oder Eltern erreicht.

© Albrecht Rothfuß

 

 

Albrecht Rothfuß ist Gemeindereferent der apis und Bezirksleiter der Region Bad Urach/Nürtingen. Er wohnt mit seiner Familie in Metzingen. Zusammen mit der DIPM, der Deutschen-Indianer-Pionier-Mission veranstaltet er die "Spielplatz-Wochen" in der Region und wird dabei auch von der Männel-Wolf Stiftung finanziell unterstützt.

© Ph. Dörrer

Er berichtet:

"Danke für Ihre Unterstützung. Wir haben die Spende hauptsächlich für die Finanzierung der Hefte "Die Bibel im Bild" verwendet. Die meisten der Kinder, die auf den Spielplätzen zu uns kommen, haben keinen christlichen Hintergrund und kennen von daher so gut wie keine biblischen Geschichten.

Im Blick auf die Spielplatzarbeit war es in diesem Jahr ohnehin sehr spannend. Weil wir im letzten Jahr wegen dem Kinderlärm angezeigt wurden, wussten wir, dass wir in der Umgebung nicht nur Freunde haben, die uns wohlwollend beobachten.

Die Genehmigung zur Spielplatzwoche bekamen wir auch dieses Jahr problemlos, aber die Corona-Verordnung machte uns schon zu schaffen. Wie sollte das umsetzbar sein mit den vielen Vorschriften? Würden wir die Kinder damit nicht eher verprellen? Jedes Interesse und jeder Kontakt waren uns doch so ungeheuer wertvoll! Sollten wir uns überhaupt nochmals an diese ungewöhnliche Arbeit heranwagen?

 

 

© A. Rothfuß

Doch die Kinder auf den Spielplätzen fragten uns immer wieder, ob und wann wir denn endlich kommen. Vieles wurde hin und her überlegt, wieder verworfen, neu durchdacht und geplant und schließlich gab die Stadt dann eine Woche vor der geplanten Spielplatzwoche „grünes Licht“.

Für alle gab es viel Unbekanntes, weil das bewährte Programm wegen der Auflagen nicht durchführbar war. Gleich am ersten Tag erlebten wir schon, wie die Kinder nach dem Gewohnten, dem "Normalen" lechzen. Schon als wir unser Zelt aufbauten, waren so viele Kinder da, dass wir gleich ein zweites Programm für die „Nachzügler“ improvisieren mussten.

Und – was wir auf den Spielplätzen noch nie so deutlich erlebt hatten – die Geschichten und Lieder von Jesus wurden regelrecht aufgesogen. Immer wieder strahlten mich die Kinder an: „Ich mag diese Geschichten sooo!“ „Die Lieder finde ich richtig toll!“, dabei durften wir ja nur mit Maske singen. „Wann kommt ihr wieder?“

 

 

© Deutsche Bibelgesellschaft

Leider ist es im September schnell kalt, so dass wir uns vorerst in den „Winterschlaf“ begeben. Aber durch „Die Bibel in Bild“ können die Kinder das Gehörte vertiefen. Eines von ihnen bemerkte während der Woche, dass sein Name Elijah ja in der Bibel vorkommt. Deshalb haben wir ihm nachträglich noch den 6. Band dazu geschickt, so dass er sich selber noch mehr in die Geschichten vertiefen kann.

Ob Menschen zum Glauben kommen oder nicht, das haben wir nicht in der Hand, aber es ist mit unsere Verantwortung, dass Gottes Wort als Same in die Herzen der Kinder gesät wird.
Darum sind wir sehr dankbar, wenn es neben der Verkündigung auch durch solche Bibel-Geschichten geschieht, die die Kinder am ehesten lesen".

Albrecht Rothfuß & Team