23.04.19

Pflanzung im Stiftungswald durch Ehrenamtliche

© Friedemann Dreher

Auch in diesem Frühjahr reisten die Forstbeiräte Gottfried Hipp und Friedemann Dreher nach Wernesgrün. Unterstützt wurden sie von Gerhard Henne. Es wurden Weißtannen, Douglasien, Bergulmen und Bergahorn gepflanzt. Allerdings war es auch eine ausgesprochene "Reparaturwoche", denn die kräftigen Schneefälle dieses Winters, verbunden mit mehreren Stürmen haben dem Stiftungsforst sehr zugesetzt. Es sind ca. 100 Festmeter Sturmholz zu beklagen. Außerdem sind Schäden an Wildzäunen und den Anpflanzungen der vergangenen Jahre entstanden.
Die drei Waldarbeiter machten sich tatkräftig ans Werk, unterstützt von Dipl.-Ing. Christoph Knoche. Es wurden Zäune repariert, Pflanzhüllen ausgetauscht und geknickte Bäumchen aufgerichtet. Ob sich diese Jungpflanzen (die teilweise schon mehrere Meter hoch sind) wieder erholen werden, ist fraglich. Allerdings sollen sie - gemäß Jesaja 42,3 ("Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen) - die Chance bekommen, sich zu erholen.

Schon seit einigen Jahren gibt es einen guten Kontakt zur Grundschule in Steinberg. Die Verbindung entstand im Jahr 2016, als eine Obstbaum-Allee am Stiftungswald angelegt wurde. Die Schüler hatten damals Beschilderungen für die Bäume angefertigt und die Patenschaften übernommen. Seither besuchen die Schüler jedes Jahr "Ihre Obstbäume", um Wuchs und Gedeihen der Bäume zu verfolgen.

In diesem Jahr konnten wieder 24 Schülerinnen und Schüler der Grundschule auf dem Gelände der Stiftung willkommen geheißen werden. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Lied wurde den Kindern ein Geschenk der Stiftung überreicht. In der darauffolgenden Andacht wurde über das Gleichnis vom Senfkorn gesprochen.

Wir wünschen uns nun, dass die gute Nachricht von Jesus im Herzen der Kinder wächst und gedeiht. Leider waren drei Arbeitstage viel zu wenig, um alles bewältigen zu können. Doch froh und dankbar traten die fleißigen Arbeiter kurz vor Ostern die Heimreise an. Im Bewußtsein, dass ein viel Größerer auch weiter über den Stiftungsforst wacht und Wachstum und Gedeihen schenkt, verließen sie das Vogtland.