24.10.19

Stiftungswald - Maßnahmenplanung 2020

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Die Forstbeiräte Gottfried Hipp und Friedemann Dreher tagten Ende Oktober wie in jedem Jahr zusammen mit Dipl.-Forsting. (FH) Christoph Knoche in Wernesgrün, um sich über den aktuellen Stand im Stiftungswald zu informieren und die Planung für 2020 fortzuschreiben. Begleitet wurden sie diesmal von Elke Hipp und Dora Wolf. Die beiden Frauen sorgten für die Unterbringung und Verköstigung.
Der Rundgang im Stiftungsforst zeigte, dass die Borkenkäferplage auch Auswirkungen hatte. Es gab allerdings keine dramatischen Auswirkungen. Das Schadholzaufkommen betrug im abgelaufenen Forstjahr über 700 Festmeter (fm), von denen allein im September 2019 ca. 500 fm gefällt wurden. Um es besser vorstellbar zu machen: das ergibt einen Holzstapel von ca. 50 m Länge, 5 m Höhe und 4 m Breite.

Damit entspricht das Schadholz-Aufkommen 2019 - bezogen auf die Größe des Betriebs mit ca. 65 Hektar - etwa dem jährlichen Zuwachs. Insgesamt sind wir deshalb sehr dankbar, auch dass keine Schäden durch die Trockenheit entstanden sind, die andernorts große Probleme verursacht haben.

Die fachliche Begehung des Stiftungswaldes unter der kompetenten Führung von Christoph Knoche öffnete aber nicht nur die Augen für Schäden, sondern auch für die Schönheit und die Wunder des Waldes. Die Beratung und Planung für das Forstjahr 2020 schloss sich an.

Praktische Arbeiten und kleine Reparaturen rings um das Forsthaus standen in den Folgetagen an. Auch die Pflege der Obstbaum-Allee, die 2016 neu gepflanzt wurde, nahm Zeit in Anspruch. 

Trotz aller Planung, aller Arbeit und großem Einsatz waren sich alle bewusst, dass es stimmt, was Paul Gerhardt in einem Lied ausdrückt: