Unterstützung von Gemeindearbeit

Gemeindeleben ist Leben in der Gemeinschaft.

Im Neuen Testament wird in der Apostelgeschichte das Leben der ersten christlichen Gemeinde wie folgt beschrieben (Apostelgeschichte 2, 43):
"Die Menschen, die zum Glauben gekommen waren, trafen sich regelmäßig. Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, pflegten die Gemeinschaft, brachen das Brot und beteten."

Mit dem Zusammenbruch der Herrschaft der Sowjetunion und des Kommunismus begann in den osteuropäischen Ländern das Fragen nach dem Sinn des Lebens. Menschen, die sich plötzlich entwurzelt fühlten, suchten Halt und Orientierung im christlichen Glauben.

Viele der überalterten Ortsgemeinden fühlten sich überfordert und baten um Hilfe und Unterstützung. So wurde der Gemeindeaufbau eine der Aufgaben der Stiftungsarbeit. Kontakte bestehen neben den Ländern in Osteuropa auch mit Peru und Israel.

Es ergaben sich seit 2003, dem Jahr der Bibel, vielfältige Kontakte mit Gemeinden, Jungscharen, Jugendkreisen und Zeltlagern, deren Bedarf an Bibeln erfüllt werden konnte; hauptsächlich in Württemberg, besonders aber auch zum Gemeindeaufbau in Neubrandenburg.

Ein weiteres Beispiel der Bibelverbreitung ist die jährliche Verteilaktion mit Jahres-Bibelleseplänen der Bibelgesellschaft Stuttgart: ansprechend illustriert mit einem Mut machenden Traktat und der Jahreslosung. Dankbare Abnehmer sind viele Kirchengemeinden in Hohenlohe!

 

Ein Beispiel, wie die Männel-Wolf Stiftung den Aufbau von Gemeinden unterstützt,
ist die Arbeit des Ehepaars K. in Zentralasien:

Andreas und Christina mit den Kindern Johanna, Jedida und Josias

Andreas und Christina aus Crailsheim wurden im Sommer 2006 von der Liebenzeller Mission nach Zentralasien ausgesandt. Die ersten beiden Jahre dienten zunächst dem Sprach- und Kulturstudium. Inzwischen sind sie mit der Gemeindearbeit in einer größeren Stadt vor Ort betraut.

Da nur noch wenige Gemeindemitglieder deutsch sprechen, werden die Gottesdienste in Russisch gehalten. Es gibt Kindergottesdienste und eine Jugendarbeit. Andreas hält Seminare für Kindermitarbeiterinnen und engagiert sich bei der Durchführung von Sommerjugendlagern.

Die Stiftung beteiligte sich einige Jahre lang an den monatlichen Kosten und wurde durch regelmäßige Rundbriefe über die Gemeindearbeit informiert. Im Jubiläumsjahr der Stiftung 2011 berichteten Andreas und Christina – anlässlich eines Heimaturlaubs – dem Stiftungsvorstand und Stiftungsrat persönlich bei einem Besuch im Haus der Stiftung".